Alfred Zingler Haus
Margaretenhof 10-12 / 45888 Gelsenkirchen

Februar

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Die Auftaktveranstaltung am 09.02.18 um 11.00 Uhr

Hallo Freunde des gelesenen Wortes!
Wir freuen uns, Euch auf unsere neue Veranstaltungsreihe „Alfred lässt lesen“ hinweisen  zu dürfen. Zum Auftakt dieser Lesereihe am Freitag, 9. Februar 2018 um 11.00 Uhr werden Markus Kiefer und Harald Goldau aus Ringelnatz Werken lesen. Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen; † 17. November 1934 in Berlin; eigentlich Hans Gustav Bötticher) war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist.

Alfred lässt nicht nur einmal lesen. Deshalb wird diese Veranstaltung von nun an alle zwei Wochen freitags morgens um 11.00h fortgeführt. Die beiden Gelsenkirchener Schauspieler Harald Goldau und Markus Kiefer werden dabei abwechselnd aus den veschiedensten Genres deutschen Literaturgutes vorlesen.

Die Auftaktveranstaltung am 09.02.18 um 11.00 Uhr im Café Alfred im
Alfred Zingler-Haus, Margaretenhof 10-12, 45888 Gelsenkirchen
ist wie alle folgenden Lesungen kostenlos.

Folgeveranstaltungen bis März 2018: Fr. 23.02.18 / Fr. 09.03.18 / Fr. 23.03.18

 


Alfred lässt lesen

Schauspieler Harald Goldau liest Gernhardt im Alfred-Zingler-Haus

 


Nach der gelungenen Premiere von „Alfred lässt lesen“ am vergangenen Freitag mit Markus Kiefer, übernimmt nun Schauspielkollege Harald Goldau die Seiten. Goldau liest am kommenden Freitag, den 23. Februar, aus Werken von Schriftsteller und Satiriker Robert Gernhardt. Die Lesung im Alfred-Zingler-Haus (Margaretenhof 10–12) beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Harald Goldau war von Mitte der 1980er- bis Anfang der 1990er-Jahre Mitglied beim Gelsenkirchener Amateur Theater, wo er sein Schauspielhandwerk verfeinerte. Bis Anfang der 2000er spielte er bei diversen Produktionen und Aufführungen des mittlerweile verstorbenen Gelsenkirchener Regisseurs Elmar Rasch mit. Zuletzt stand er auf der Bühne bei George Taboris Version von „Mein Kampf“, einem Theaterstück, das Adolf Hitler und sein Buch zu einer schwarz-humoristischen Posse werden ließ.

Am kommenden Freitagmorgen liest der erfahrene Schauspieler auf der Bühne des Alfred-Zingler-Haus aus Büchern von Robert Gernhardt vor.

Gernhardt galt bei seinem Tod in 2006 als einer der wichtigsten deutschsprachigen Dichter der heutigen Zeit. Sein umfangreiches Schaffen zeichnete sich zu Beginn eher durch unterhaltsame Nonsens-Verse aus, was ihm dazu verhalf, dass er sogar an Drehbüchern zu vier Otto-Waalkes-Filmen mitwirkte. Gernhardt entwickelte sich jedoch stetig weiter zu einem ernstzunehmenden Lyriker, dessen Arbeiten auch vielfältig und tiefgründig sein konnten. So erhielt er noch zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch der Joachim-Ringelnatz-Preis und der Wilhelm-Busch-Preis.

Die Gäste dürfen sich also auf leichte bis deftige Literatenkost aus der Feder Robert Gernhardts freuen.

Die nächste Auflage von „Alfred lässt lesen“ findet danach am 9. März statt. Dann ist wieder Markus Kiefer an der Reihe, der dieses Mal obszöne Fabeln von Dario Fo lesen wird – und das um 11:00 Uhr morgens. Organisiert wird die Veranstaltung von der Initiative Alfred Zingler-Haus e. V. und gefördert von „NRW hält zusammen 'Gemeinsam schaffen wir mehr – Menschen und Räume für das Quartier'“.


Die Veranstaltung ist am Samstag, 24.02.18 und
beginnt um 20:00 Uhr

Eintrittspreis noch nicht bekannt





Maila Barthel

 

Schauspielerin und Autorin hat sich bereits neben anderen Produktionen und Veröffentlichungen mit Soloprogrammen und Theaterabenden, inszeniert nach Texten aus eigener Feder, einen Namen gemacht. Kaufrausch, Bestseller, 27 Schattengrenze, Inselkoller und zusammen mit Frank Augustin Ferner Schimmer Heimat.

 

Frank Augustin

 

Musiker, Komponist und Texter. Viele Jahre Arbeit und gute Unterhaltung mit der Rockband PillePalle& die ÖtterPötter, mit der Theatergruppe Vanilla Gorgon. Vertonungen von Friedhelm Kändler, François Villon, Charles Baudelaire, B.Traven oder Ernst Jandl. Spielt er heute mit seiner Band

<die passanten< größtenteils Eigenes.

CD: Zeit  mit Steff Jungen und Hans Hartmann, Video BRASILIEN Vertonung von Ernst Jandls Calypso, ein Film von Lih Janowitz.

 

Viele erfolgreiche Aufführungen seit August 2013:  Produzentengalerie Crelle19 Knut Werner-Rosen, Hotel Maritim [Teneriffa], Son  Bauló  Kulturfinca [ Mallorca], Eva-Lichtspiele, Bali-Kino Zehlendorf, Kino Xenon, Astor Film Lounge [Berlin], Flottwell Hotel, Salon auf der Roten Insel, Salon Herrlich,

Galerie Spandow, Café Lyrik, Klosterstift Bordesholm, Alte Brücker Post [Brandenburg], Villa del Vino [Halle], Schlossorangerie [Seeburg], Kulturforum [Bad Sachsa], Berenberg-Gossler-Haus [Hamburg]

 

 

Veranstaltungshinweise und Kontakt:

 

          maila-barthel.de
     frank-augustin.com

      

          Bin ich knef?

Eine Hommage an Hildegard Knef

Ihr Leben - ihre Chansons

 

      

  Foto: K. Matthies


 

Hildegard Knef  wächst in Schöneberg auf, als ihre Mutter nach dem frühen Tod des Mannes von Ulm nach Berlin zu ihren Eltern zurückzieht. Das war 1926.Die Schule als gute Schülerin,  die glücklichen Zeiten mit dem Großvater auf dem Land, ein krasser Gegen-satz zu grauen Straßen und den dunklen Hinterhöfen Schöne-bergs. Auf keinen Fall eine Handelslehre! Ihre Talente bringen sie in Ausbildung zur Trickfilm-zeichnerin, dann  an die Schauspielschule der Ufa. Ihr erstes Lied singt sie vor Soldaten. Nationalsozialismus, der Krieg, Arbeitsdienst, evakuiert, ausgebombt,  Hunger, Kriegsgefangenschaft, Theater-proben und Aufführungen im ersten notdürftig wieder-eröffneten Theater. Angebote für Filmrollen, frühe Ehe, zuerst ohne, dann mit amerikanischem Pass. Karriere auf Bühne und Leinwand, Hollywood, New York, sie ist internationaler Star. Hoch gelobt und schwer verrissen in ihrer deutschen Heimat.Trotz ihrer unterschiedlichen Karrieren und dem jahre-langen Leben aus dem Koffer, kehrt sie immer wieder in ihre Stadt zurück: Für immer miteinander verbunden. Berlin und die Knef. Meine Arbeit soll mein Mythos sein“, sagt sie in einem Interview über sich, auf die Problematik des allzu Privaten in ihrer Außenwirkung angesprochen.

Was macht die Wirkung dieser vielseitig talentierten Künstlerin über ihren Tod hinaus so besonders? Ihre Direktheit, ihre scharfe Beobachtungsgabe, die Zerrissenheit und Melancholie, ihre Eifersucht ebenso wie ihr Rebellentum,  ihre Zivilcourage als Frau, Künstlerin und Person des öffentlichen Lebens?


„Bin ich knef?“
ließe sich selbstredend mit Nein beantworten. Und doch….
 Das Programm „Bin ich knef?“ entstand auch in Zusammenarbeit und Gesprächen mit Petra Roek, Autorin der Knef-Biografie „Fragt nicht warum, erschienen 2009.

Maila Barthel bringt mit ihrem Pianisten Frank Augustin neben zahlreichen Knef-Chansons den Mythos der Diva auf die Bühne: In knappen, oft widersprüchlichen und sich ergänzenden Dialogen.

 

 

Auch im 91. Jahr der großen Hildegard Knef:

 

Gut 90 Minuten spannende musikalische Unterhaltung!!!